Gourmet- und Plauderreise für Interessierte mit Frau Prof. Dr. Psaras "Hirnforschung"

31.05.2020 - 07.06.2020

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An der Universität Exeter fanden britische Psychologen, dass unser Gehirn innerhalb einer Zehntelsekunde auf Reize reagiert, bei denen wir in der Vergangenheit Fehler machten. Außerdem konnten sie belegen, dass wir schneller und mehr aus Fehlern als aus Erfolgen lernen. Die "Warnsignale" tauchten in der Gehirnregion des Schläfenlappens auf.
Quelle: Andy Wills et al.: Journal of Cognitive Neuroscience (Band 19, S. 843).
Der Mensch und seine beiden Gehirne


Professor für Neurologie und Neurowissenschaften, Antonio Damasio, erklärt unser Seelenleben als Symbiose zwischen den beiden relativ unabhängigen Hirnsystemen, dem kognitiv arbeitenden Neocortex und dem emotional funktionierenden limbischen System, das eng mit dem Stammhirn liiert ist. Unser Neocortex arbeitet rational und auf die Außenwelt gerichtet. Er macht unser Bewusstsein aus. Limbisches System und Stammhirn dagegen arbeiten unbewusst und sind innenorientiert und fürs Überleben zuständig. Auch Reptilienhirn genannt, sind sie unser ursprüngliches Gehirn. Es entspricht Unterbewusstsein und Unbewusstem. Von hier werden zentrale Körperfunktionen wie Herzfrequenz und Blutdruck, Atem und Körpertemperatur, aber auch der Grundtonus unserer Muskeln und der Schlaf, Hunger und Konzentration und viele andere mehr geregelt. Folglich sind hier unsere tiefsten Muster verankert. Damit ist es zum Beispiel auch Heimat unsere Süchte. Der Wissenschaft galt dieser Hirnbereich, der in direktem Kontakt zur ebenfalls vernachlässigten rechten Gehirnhemisphäre steht, bisher wenig. Ähnlich wie die Welt der Emotionen wurden die entsprechenden Hirnbereiche weitgehend – gleichsam als Störenfriede der bewussten Welt - ignoriert. Nun zeigen neue Untersuchungen, dass in diesem unserem Ur-Hirn nicht nur das Unbewusste beheimatet ist, sondern von hier aus auch unser bewusstes Ich extrem stark beeinflusst wird. Hier liegt die Quelle unserer Grundstimmung, die unsere Tage und damit unser Leben bestimmt. Mit emotional positiver Grundstimmung begonnen, wird der ganze Tag gelingen. Die Wissenschaft stößt so einmal mehr auf das Schicksalsgesetz des Anfangs, in dem alles liegt. Und umgekehrt, wird auch schlecht enden, was schon mit negativer Grundstimmung begann.

Wir können also wissenschaftlich feststellen: Unser wirkliches Gehirnzentrum liegt mehr im Limbischen System des Ur-Hirns und im Mandelkern, der sogenannten Amygdala, der Heimat dunkelster Empfindungen, als im Neocortex, der sich so lange so sehr in den Vordergrund gespielt hatte. Letztlich wäre ein Zusammenspiel ideal zwischen beiden Hirnen, denn auch der bewusst arbeitende Neokortex ist viel besser dran bei seinen Entscheidungen ohne ständige Querschüsse aus dem emotionalen Hirn.

Für uns ist das ein weiterer Hinweis unsere Probleme besser direkt an der Quelle anzugehen, wie es die spirituelle Philosophie schon lange nahelegt. Gelingt es uns, mit d(ies)em Unbewussten, in dem die Grund-Lebens-Stimmung wurzelt, die so weitgehend über unsere Gesundheit und unser Schicksal bestimmt, auf vertrauten Fuß zu kommen, wie es etwa mit geführten Meditationen möglich ist, lassen sich viele Probleme einfacher bewältigen. Und wir können von hier unsere Emotionen und Stimmungen in unserem Sinne beeinflussen. So eröffnen sich – wissenschaftlich abgesichert - wundervolle Möglichkeiten.

Die Villa-Rhodos befindet sich in der Nähe des Ortszentrums von Archangelos auf der Insel Rhodos,

Insel des Sonnengottes Helios.

 

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